Der Klub der Bor(c)ks

Irgendwo in Deutschland - mal im Norden, mal im Süden, im Osten oder im Westen - kommen sie einmal im Jahr zusammen, die Bor(c)ks mit und ohne "c", denen der Familienverband am Herzen liegt. Der Spaß beginnt schon beim Buchen der Hotelzimmer einige Wochen vor dem Treffen: "Ich brauche ein Doppelzimmer." - "Auf welchen Namen, bitte?" - "Auf den Namen Borck." - "Äh, ja, da habe ich hier schon eine Reservierung..." - "Macht nichts, notieren Sie meine bitte trotzdem. Und schreiben Sie den Vornamen dazu!"

Es gibt manchmal die wildesten Verwirrungen und Verwechslungen, wenn plötzlich 30 bis 40 Personen namens Bor(c)k in einen kleinen Ort einfallen und sich auf zwei oder drei Gasthäuser verteilen. Wenn bei den alljährlichen Familientreffen schließlich wirklich alle für das Wochenende ein Dach über dem Kopf haben, ist das Hauptproblem meist schon gelöst. Es sei denn, der Wirt ruft abends plötzlich in die gemütliche Runde: "Ein Herr Bork wird am Telefon verlangt!"

Spaß gibt's also reichlich bei den Familientreffen. Schließlich sagt man uns Bor(c)ks ja nach, daß wir nicht nur die großen Ohren, sondern auch den trockenen Humor gemeinsam haben. Und irgendwie müssen wir wohl auch noch eine andere Eigenschaft haben: Wer zum ersten Mal an einem Familientreffen teilnimmt, sagt hinterher immer, er habe sich gleich irgendwie wie in einer großen Familie gefühlt. Tja, komisch ist das...

Doch es sind nicht nur diese Treffen, die eine Mitgliedschaft in unserem Familienverband so lohnenswert machen. Wie in jedem "Klub" bilden sich natürlich auch viele intensive Freundschaften, die das ganze Jahr hindurch gepflegt werden. Und dann ist da ja auch noch ein gemeinsames Interesse, das bei den einen mehr, bei den anderen weniger im Vordergrund steht: die Suche nach den - vielleicht gemeinsamen? - Wurzeln der Familie.


Das Wappen des Familienverbandes