Fundgrube für Familienforscher

Man schrieb das Jahr 1927, als sich einige Männer, die alle den Namen Borck trugen, in Berlin zusammenfanden, um einen Familienverband zu gründen. Irgendwie hatten sie das Gefühl, die Namensgleichheit könnte mehr als ein Zufall sein. Und so forschten sie und sammelten alles, was sie über den Namen und seine Träger herausfinden konnten.

Zwar haben die Geschichte und die Zeit Lücken gerissen in diese Sammlung, die nun schon seit mehr als 70 Jahren - inzwischen in dritter oder vierter Generation - bewahrt und erweitert wird. Viele Unterlagen sind im Krieg verloren gegangen, aber vieles konnte auch gerettet werden. So ist eine unvergleichliche Quelle entstanden für alle Familienforscher, die in der Liste ihrer Vorfahren den Namen Bor(c)k haben oder ihn gar selbst tragen.

Simpel ausgedrückt ruht diese Sammlung auf drei Säulen: den Aufnahmeformularen mit Daten über Eltern und Großeltern, den Veröffentlichungen im regelmäßig erscheinenden Mitteilunsgblatt und den Forschungsergebnissen der engagierten Genealogen im Verband. Ein großer Teil des Materials befindet sich leider noch mehr oder minder unsortiert in Pappkartons. Doch dank der Computertechnik wird es jetzt möglich, die Unterlagen endlich zu katalogisieren und auszuwerten. So ist bereits eine genealogische Datenbank entstanden, in der mehr als 1600 Personen und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen untereinander erfasst sind.



Die "Häuser" der Bor(c)ks